Antrag zur Sanierung der Trautenauer Straße

Würzburg, den 21. Oktober 2010          Antrag: Sanierung der Trautenauer Straße             Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

auch namens der Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beantrage ich:

Der Stadtrat möge beschließen: Bei der Sanierung der Trautenauer Straße werden diejenigen Bäume erhalten, die nach Prüfung des Gartenamtes und nach erfolgter Sanierung voraussichtlich keine Verwerfungen am Straßenbelag mehr hervorrufen werden und bei denen nach fachlicher Beurteilung des Gartenamtes nach einer Wurzelraumerweiterung eine hinreichende Aussicht besteht, dass die Bäume überleben.

           

 

Begründung:            Mit diesem Antrag wird ausdrücklich nicht die Entscheidung angegriffen, dass die Trautenauer Straße umfassend saniert werden muss und punktuelle Reparaturen nicht ausreichen. Ebenso wird nicht für ein Aussetzen der Maßnahme plädiert, weil die zugrunde liegenden Tatsachen unverändert sind: Geh- und Radwege sind beidseits und flächendeckend nicht mehr verkehrssicher. Im Rahmen der Sanierung ist aber nach unserer Überzeugung die Abwägung zwischen dem Erhalt überlebensfähiger Bäume und den dadurch entstehenden Mehrkosten zu korrigieren. Wir verkennen dabei nicht, dass angesichts der Stressfaktoren und des Alters keine Überlebensgarantie für die Straßenbäume besteht. Da es sich aber um schutzwürdige Lebewesen handelt, verbietet sich eine rein monetäre Betrachtung. Dies wird von vielen Bürgerinnen und Bürger und mittlerweile wohl auch von der Mehrheit der Anwohnerinnen und Anwohner so gesehen. Für den Erhalt eines – den Straßenraum künftig nicht mehr schädigenden – Baumes muss es genügen, wenn eine hinreichende Aussicht besteht, er würde nach einer Wurzelraumbehandlung überleben. Die fachliche Beurteilung, bei welchen Bäumen vor der Fällung eine genauere Untersuchung angezeigt ist und eine hinreichende Überlebensaussicht bestehen könnte, ist dem städtischen Gartenamt zu übertragen. Zur Vermeidung von Missverständnissen: Nach den vorliegenden Gutachten rechnen wir damit, dass es hier um das Überleben von maximal einem Drittel der Straßenbäume geht, insbesondere von Ahorn und Kirschbäumen.             Mit freundlichen Grüßen gez. Matthias Pilz Fraktionsvorsitzender 

unsere Pressemitteilung hierzu

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