Antrag: Jugendschutzmaßnahmen zur Verhinderung des „Koma-Trinkens”

03. April 2007

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

bundesweit gibt der Alkoholkonsum von Jugendlichen Anlass zur Sorge, vor allem das „Flatrate-Trinken” zum Pauschalpreis (unbegrenzte Alkoholmenge zum Festpreis) bzw. das „Koma-Trinken”.

Deshalb stelle ich, auch namens der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, den Antrag:

  1. Die Verwaltung verstärkt umgehend alle kommunal möglichen Maßnahmen zur Verhinderung des „Koma-Trinkens”, z. B. Kontrolle der Einhaltung des Jugendschutzgesetzes, Begrenzung der Schankzeiten in Tankstellen in der Nähe von Diskotheken (sog. „Warm-Trinken”), Entzug von Konzessionen u. ä.

  2. Im Stadtrat wird baldmöglichst darüber berichtet.
  3. Die Stadt erarbeitet in Kooperation mit dem Gastronomieverband Maßnahmen zur Unterbindung des „Koma-Trinkens”, z. B. die Selbstverpflichtung zum Verzicht auf Werbeangebote wie „Doppeldecker zum halben Preis”, „Flatrate-Trinken” etc.
  4. Die Stadt beteiligt sich in Kooperation mit den Suchtpräventionsstellen an der bundesweiten Aktionswoche vom 14. bis 18. Juni, in der in Betrieben, Sportvereinen und Supermärkten auf das Problem aufmerksam gemacht werden soll.

Mit freundlichen Grüßen Marianne Albrecht, Stadträtin

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