Grüne beantragen Fertigstellung der Hofstraße bis 2014

PRESSEMITTEILUNG vom 20. November 2013  

„Innenstadt weiter entwickeln und Fördergelder sichern”                    

Grüne beantragen Fertigstellung der Hofstraße bis 2014

Die Grüne Stadtratsfraktion will in Abänderung des Stadtratsbeschlusses vom April 2013 die ursprünglich vom Stadtrat gewollte und von der Stadt geplante Aufwertung der Achse vom Dom zur UNESCO-Welterbestätte Residenz Würzburg durchsetzen. „Nur mit der sofortigen Umsetzung der gesamten Achse lassen sich die 1,7 Millionen Euro Fördergelder sichern und der überfällige nächste Schritt der einstimmig vereinbarten weiteren Innenstadtentwicklung verwirklichen”, so Grünen-Stadtrat Patrick Friedl. Dazu beantragen die Grünen die Fertigstellung und Umsetzung der Planungen für eine durchgängige Fußgängerachse durch die Hofstraße unter Wegfall von weiteren 53 Stellplätzen bis 2014.

 

So beinhalte das vom Stadtrat befürwortete „Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept” (kurz: ISEK) auch die Umgestaltung der Hofstraße als Ziel der Innenstadtentwicklung mit mehr Aufenthaltsqualität, besseren Wegebeziehungen für Fußgänger (Einheimische wie Touristen) und weniger Parksuchverkehr. Auch im Lichte der Ziele des vom Stadtrat in Auftrag gegebenen und seit Juli vorliegenden Parkraumtarifkonzepts mit einem höheren PKW-Umschlag in der Oberfläche und einer Lenkungswirkung in die Parkhäuser sei die Umgestaltung der Hofstraße „passgenau”, um den Parksuchverkehr weiter zu reduzieren, so Friedl. Mit der Verkürzung der Parkdauer in der Oberfläche und Angleichung der Parktarife könne die Leistungsfähigkeit der Parkplätze in der Innenstadt deutlich erhöht werden. Fraktionsvorsitzender Matthias Pilz: „Wer sich trotzdem an Parkplätze in der Hofstraße zu Lasten hunderttausender Besucher von Dom und Residenz im Jahr klammert, blockiert eine wichtige Entwicklungschance für Würzburg und schlägt unnötig Fördergelder aus.”

Die Maßnahme werde in den nächsten Jahren auf jeden Fall umgesetzt, so Pilz, da sie sich logisch aus den Entwicklungskonzepten der Stadt ergebe. Doch werde sie jetzt nicht angegangen, so müssten das die Bürgerinnen und Bürger später teuer allein tragen. Friedl und Pilz: „Wir sehen uns den grundlegenden Entwicklungs-chancen und -konzepten genauso verpflichtet wie dem verantwortungsvollen Umgang mit städtischen Finanzen. Daher hoffen wir auf ein Einsehen der bislang der Maßnahme ablehnend gegenüberstehenden Kolleginnen und Kollegen.”