GRÜNE fordern Auskünfte zum Theaterumbau

Eil-Antrag: Auskünfte und Zahlenermittlungen zum Theaterumbau

Würzburg, den 16. Dezember 2013

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Zu den Kostensteigerungen beim Theaterumbau blieben für unsere Stadtratsfraktion in der Stadtratssitzung am 09.12.2013 eine Vielzahl von Fragen offen. Weitere Fragen haben sich aus dem Wahlkampfbeitrag des Stadtkämmerers in der Main-Post vom 14.12.2013 ergeben.


Die Antworten sind für weitere Entscheidungen des Stadtrates erforderlich, deshalb stellen wir den Antrag als Eilantrag.

I.: Ich beantrage, auch im Namen der Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, dass der Stadtrat umgehend Auskünfte zu folgenden Fragen erhält:

1. Worin liegt der Grund für die Kostensteigerungen für Haus- und Bühnentechnik? 2. Wenn der Grund in neuen Erkenntnissen über den Zustand von Haus- und Bühnentechnik liegt: Weshalb sind diese erst nach der Beauftragung von PFP-Architekten bekannt geworden? 3. Falls der Grund in neu entwickelten Anforderungen an Haus- und Bühnentechnik liegt: Wer hat diese formuliert, weshalb hat hierüber nicht der Stadtrat befunden? 4. Hält die Verwaltung die Kostensteigerungen für unabweislich? 5. Wenn nein: Wann ist eine Befassung des Stadtrates mit dem Umfang der beabsichtigten Sanierung von Haus- und Bühnentechnik vorgesehen?                     

II. Zur Vorbereitung einer Beschlussfassung über die sinnvollste Umbauvariante beantrage ich weiterhin, dass Verwaltung und Architekt vergleichende Zahlen (Investition und Betriebskosten nebst Zinsaufwand) zu folgenden Varianten vorlegt:

1. Kosten für eine weitgehende Aufstockung des Gebäudes mit dem Ziel, alle Nutzungen im Theatergebäude unterzubringen, im Vergleich zu einer kostensparenden Umbauvariante unter Inkaufnahme einer Anmietung von umliegenden Gebäuden für Theaterzwecke. 2. Mehrkosten für eine Errichtung eines Vorbaus zur Unterbringung einer Spielstätte für 200 bis 300 Zuschauer im Vergleich zu einer kostensparenden Umbauvariante, die lediglich eine Wiedererrichtung eines barrierefreien Bühnenraums in der Größenordnung der Kammerspiele vorsieht. 3. Ermittlung der Mehrkosten für eine Ausbauvariante, die einen Theaterbetrieb im Vorbau als Ausweichspielstätte während der umbaubedingten Schließung des Großen Hauses ermöglicht.              

Mit freundlichen Grüßen                              

Matthias Pilz, Fraktionsvorsitzender