Verkehrssicherheit: Sofortmaßnahme Trautenauer Straße: Radfahrstreifen bergab

Würzburg, den 9. Juli 2009

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

hiermit stellen wir, auch namens der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, den folgenden Antrag:

      Der bergabführende Radweg an der Trautenauer Straße wird aufgelassen und die Parkplätze werden auf den bisherigen Radweg verlagert. Für den Radverkehr wird bergab ein Radfahrstreifen auf der Fahrbahn abmarkiert.

       

Begründung:

         Die Trautenauer Straße ist eine Haupt-Radverkehrsroute, die das Frauenland und die Keesburg / Sieboldshöhe mit der Innenstadt verbindet. Insbesondere benutzen viele Schüler diesen Radweg. Da bergab mit dem Fahrrad leicht höhere Geschwindigkeiten erreicht werden, sind ein guter Fahrbahnbelag und eine geradlinige Führung besonders wichtig; beides wäre bei einem Radfahrstreifen gewährleistet.

Auf dem jetzigen Radweg haben sich aufgrund des schlechten baulichen Zustandes schon einige Stürze mit dem Fahrrad ereignet; voriges Jahr wurde deshalb eine Strafanzeige gegen die Kommune gestellt. Der sanierungsbedürftige Radweg wurde daraufhin aber nicht gesperrt, sondern lediglich mit einem Verkehrszeichen „Straßenschäden” versehen. Fraglich bleibt, ob die Stadt Würzburg damit tatsächlich ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkommt. An der Grombühlbrücke wurde seinerzeit von der Stadt ausgeführt, ein Warnschild sei nicht ausreichend, die Sperrung des Weges sei unumgänglich!

Wir wollen deshalb nicht die geplante Sanierung des Geh- und Radweges in der Trautenauer Straße abwarten, zumal diese sich durch den Widerstand der Anlieger auch noch verzögern könnte. Ein „Tausch” zwischen Parkstreifen und Radweg (wie im Zwerchgraben) ist eine schnelle und kostengünstige Maßnahme. Damit könnte bald wieder unfallsicher mit dem Rad gefahren werden.

          

Mit freundlichen Grüßen

gez. Barbara Lehrieder, Marianne Albrecht Mitglieder des Stadtrates

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