Entwicklung der Schüler*innenzahlen an den städtischen Grundschulen

Schriftliche Anfrage von Sandra Vorlová vom 17.06.2024

Hiermit stelle ich folgende schriftliche Anfrage zur aktuellen und prognostizierten Entwicklung der Grundschulen in Würzburg:

Die Prognosen für jeden Standort werden je Schuljahr vom Staatlichen Schulamt erstellt, sind aber an jedem Standort einzelnen zu bewerten, da viele Faktoren eine Rolle spielen (Baugebiete, Errichtung von größeren Wohnheiten …). Diese müssen aber von jeder Schule einzeln abgefragt werden. Dies war aufgrund der Kurzfristigkeit der Anfrage und der Arbeitsbelastung der einzelnen Schulleitungen und der Mitarbeiter des FB Schule in der Kürze der Zeit nicht zu erfassen. 

Die Auswirkungen auf die einzelnen Schulstandorte sind immer im Gesamtgefüge zu betrachten. Weitere gesellschaftliche und politische Entwicklungen (Ganztag), Bevölkerungszunahme durch Migration (Ukrainekrieg…) spielen eine große Rolle.

Geplante Maßnahmen sind zum Beispiel:
* die neue Grundschule am Hubland
* der Erweiterungsbau für die Gustav-Walle Schule auf dem Gelände des Schwimmbads
* der Erweiterungsbau an der Max-Dauthendey
* Umbau weiterer alter Schwimmbäder
* Anmietung von zusätzlichen Räumlichkeiten
* Schaffung von neuen Schulstandorten (bspw. Peterschule)
* Umnutzung freiwerdender Hausmeisterwohnungen
* Containerlösungen

Konkret zur Max-Dauthendey Schule fand am 08. Mai 2024 die Kickoff Veranstaltung mit Schulleitung, Staatlichem Schulamt, den Architekten und der Stadt statt. Aufgund der steigenden Schülerzahlen streben wir einen Erweiterungsbau an. Am 10. Mai 2024 erging der Auftrag an unser Bildungsbüro – namentlich an Frau Dr. Maßmann zuständig für unser kommunales datenbasiertes Bildungsmanagement – nochmals zu prüfen, ob die von uns im Genehmigungsantrag gemeldeten Zahlen auch unter der Berücksichtigung zum Beispiel der Fertigstellung weiterer Neubauten in der Sanderau stimmig sind oder ob es zu gravierenden die Zügigkeit der Schule veränderden Daten kommen würde.

Die Prüfung in Abstimmung mit der Statistikstelle der Stadt und der Stadtentwicklung ist bereits abgeschlossen und es wird von geringfügig mehr Kindern ausgegangen. Die Planungen können so zügig weiter vorangetrieben werden.

Hintergrund der Anfrage sind unter anderen Fragen von Eltern der Max-Dauthendey-Schule, die von einer sehr beengten Raumsituation aufgrund der nunmehr bereits im zweiten aufeinanderfolgenden Jahr anstehenden Aufnahme von zwei Eingangsklassen berichten.

Gez. Sandra Vorlová