Musikspielstätte

Posthalle Würzburg
Posthalle Würzburg. Foto: Lukas Weidinger

ABGELEHNT: Interfraktioneller Haushaltsantrag 2023 der Fraktionen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE vom 17.11.2022

Neue HH-Stelle im Vermögenshaushalt Einzelplan 3

Ergebnis der Haushaltsberatungen am 25.11.2022: Die Mehrheit hat unseren Antrag abgelehnt, weil zwischenzeitlich der Betreiber des Airports seine Pläne bekanntgegeben hat, dass er beabsichtigt aus eigenen Mitteln den ehemaligen „Soundpark Ost“ kurzfristig als Übergangslösung zu ertüchtigen. Der Investor plant außerdem bis 2025 dort eine größere Halle für 2.000-2.500 Personen zu errichten. Wir hätten gerne die Option Glaskeil noch im Rennen gelassen.

Hiermit stellen wir, auch im Namen der Stadtratsfraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE, folgenden Antrag:

Zur Entwicklung des Standortes „Glaskeil“ in der Aumühle zu einer Musikspielstätte mittlerer Größe mit weiteren Nutzungsmöglichkeiten werden im Haushaltsjahr 2023 im Vermögenshaushalt, Einzelplan 3, Planungsmittel in Höhe von 170.000 Euro und weitere 80.000 im Haushaltsjahr 2024, die mit einer Verpflichtungsermächtigung versehen sind, eingestellt.

Aus Gesprächen mit dem heutigen Betreiber der Posthalle wurde deutlich, dass dieser sich nicht in der Lage sieht, selbst ein Nutzungskonzept für den Standort „Glaskeil“ zu entwickeln und einen Nutzungsvertrag für diesen Standort abzuschließen. Wenn dieser Standort als Ersatz für die heutige „Posthalle“ entwickelt werden soll, muss dies realistischerweise von der Stadt Würzburg bewirkt und der Betrieb anschließend vergeben werden. Um dies umgehend und nach Möglichkeit mit nahtlosem Übergang zu ermöglichen, müssen nun die erforderlichen Planungsmittel bereitgestellt werden, deren Höhe vom Baureferat mit 250.000 Euro geschätzt werden.

gez. Dr. Sandra Vorlova, Lukas Weidinger, Patrick Friedl, Matthias Pilz
– auch namens der Fraktion BÜNDNIS90 / DIE GRÜNEN –

gez. Barbara Meyer

– auch namens der Fraktion DIE LINKE